Winterfest 2018

Es ist Samstag, der 20. Januar 2018. Tatort Aula der KGS Norderney. Es ist 19 Uhr und die Türen öffnen sich, um die schon wartende Menge in die KGS zu lassen. Alle freuen sich auf einen schönen Abend, gespickt mit Sketchen, die die Lachmuskeln strapazieren und wundervoll inszenierten und choreografierten Tänzen.
Das diesjährige Winterfest stand unter dem Motto „n’büschen Impossible“ und man durfte sich überraschen lassen, was sich die Aktiven für die Gestaltung des Bühnenprogramms ausgedacht haben.
Pünktlich um 19.45 Uhr öffnete sich der Vorhang und zu sehen bekamen wir einen Sketch über Kinobesucher, in dem ein Pärchen leider weit voneinander entfernte Sitzplätze einnehmen musste. Auf Liebkosungen wie Umarmen, die Knie streicheln oder den Kopf auf die Schulter legen, musste das Pärchen dennoch nicht verzichten. Allerdings musste alles wie bei der „stillen Post“ laufen, was schon für viele Lacher vom Publikum sorgte. Zwar gab es letztes Jahr auch einen Sketch als Einstieg in das Bühnenprogramm, aber jetzt erahnte man, dass es bei diesem Winterfest einige Änderungen geben wird. Denn es gab keinen Einmarsch wie gewohnt, das Programm ging mit der Begrüßung unserer Moderatorinnen ‚Mein Hase‘ (Kim Weinzettl) und ‚Mein Schnulli‘ (Frauke Bornschein) direkt weiter. Beide moderierten launig und mit flotten Sprüchen durch den Abend.
Auch dieses Jahr waren wieder einige prominente Gäste bei uns, z.B. die Men in Black, DJ Bobo und Andreas Gabalier. Auch die steckbrieflich gesuchte Frau Schnackenburger traute sich wieder auf unsere Bühne und zwar mit ihrer neugegründeten Seniorenmafia „Die Silver-Surfer“. Und eins sei sicher, sie werden auch weiterhin ein wenig Unruhe stiften. Bei den anderen zahlreichen Sketchen waren die Lacher ebenfalls auf unserer Seite. Z.B. gab es wertvolle Tipps zur Schönheit: Einfach im Winter mit dem Bikini an den Strand. Durch die Kälte zieht sich das Gewebe zusammen und wirkt zudem auch straffer. Oder als ‚Petrus reloaded 2018‘, der überzeugende Geschichten von den vor seiner Pforte wartenden Anwärtern verlangte, um in den Himmel zu kommen, denn dieser ist derzeit maßlos überfüllt. Aber auch ein Bettgespräch wurde geboten. Hierbei ging es um Dinkelflocken und der Mann versuchte seiner Frau zu folgen, was allerdings morgens um halb vier mit einem leichten Kater und der dazu sehr verwirrenden Geschichte nicht sehr leicht war.
Die Tänze dieses Jahr waren sehr anspruchsvoll und wurden mit tosendem Applaus vom Publikum gewürdigt. Die einen führten Schwerttänze mit Lichtschwertern vor, die anderen spielten mit überdimensionalen Marionetten oder führten Synchronschwimmen vor. Die Tänzerinnen und Tänzer haben dieses Jahr wieder alles gegeben und man vergisst fast, dass sie nur Laien und keine Profis sind.

Am Ende des ersten Showblocks gab es sogar ein prominentes Comeback: Die Kelly Family gab uns ein kleines und exklusives Konzert. Nach diesem ging es in eine längere Pause als gewohnt, in der sich das Publikum schon am Buffet stärken konnte, um gespannt dem zweiten Showblock folgen zu können.
Gestartet wurde der zweite Showblock mit dem Einmarsch und der Rede des 1. Vorsitzenden Rolf van Velzen, in der er sich bei allen Sponsoren, seinen Vorstandsmitgliedern und seinen zahlreichen aktiven Mitgliedern bedankte, ohne die das Winterfest so nicht auf die Beine zu stellen wäre. Neben den vielen Sketchen und Tänzen, die oben schon näher beschrieben sind, zeigte der zweite Showblock einen neuen Act: Ein Schattenspiel. Hier stellten die Darsteller nur durch ihre Figuren und dargestellten Symbolen Ed Sheerans Song „Perfect“ dar. Das ein oder andere Auge blieb hierbei bestimmt nicht trocken.
Auch das „hervorragend durchchoreografierte“ Männerballett fand im zweiten Showblock seinen Platz und sie waren so gut, dass das Publikum eine Zugabe forderte, welche sie auch mit Andreas Gabalier bekamen. Zu guter Letzt durfte das Norderney Lied nicht fehlen. Auf die Bitte einiger Förderkreis’ler hin, dass Frauke Bornschein und Stefan Kunze nicht mehr singen sollten, kamen aus dem Publikum zahlreiche Buh-Rufe. Auch in den Proben wurde entschieden, unter   anderem wegen erneuter Bitten einiger Förderkreis’ler, dass das Norderney Lied in gewohnter Form auf die Bühne kommt. Und so wurden die Themen, die Norderney bewegten, nicht nur in Form einer Nachrichtensendung vorgetragen, moderiert von Peter Berghoff (Frauke Bornschein) und Dagmar Kloeppel (Stefan Kunze), sondern auch wie gewohnt, besungen. Themen waren, zum Beispiel, das neue Buchungssystem der Frisia, ein Freundlichkeitsseminar der DB-Mitarbeiter oder das neue Norderneyer Kap.
Nach einem rundum gelungenen Bühnenprogramm öffnete das Buffet noch ein weiteres Mal und der DJ „Schall & Rausch“ brachte die Menge bis 3 Uhr zum Tanzen. In diesem Jahr durften sich die rund 60 Aktiven des Förderkreises wieder über ein ausverkauftes Haus freuen und die Arbeit hat sich auch in diesem Jahr gelohnt. Somit können wieder viele Schulprojekte, Klassenfahrten und Schüler im Jahr 2018 unterstützt werden.

Wenn Ihr auch gerne aktiv oder passiv den Förderkreis unterstützen wollt, so lasst es uns wissen und schreibt uns eine Mail an unser Web-Team.